
Offener Treff
Nächster Termin:
04.04.2025 von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr im Walter-Thiemann Haus.
Wir kochen und backen Kleinigkeiten für Ostern.
Bei Interesse bitte bis spätestens zum 01.4.25 eine kurze formlose Anmeldung mit dem Namen und einer Kontaktmöglichkeit (Telefonnummer/E-Mail) in den Briefkasten vom Walter-Thiemann Haus zu Händen Alexandra Wissing-Peuleke, einwerfen.
Sie werden dann benachrichtigt, ob noch ein Platz frei war.
Herzliche Grüße
Alexandra Wissing-Peuleke
Kooperationsvereinbarung Borken !
Lesen Sie bitte hier weiter.
Herzliche Einladung
zum gemeinsamen Ostergottesdienst
in unserem Kooperationsraum,
konkret in der Ev. Stadtkirche Gronau
um 11.00 Uhr am Ostermontag!
Nach 20jährigem Dienst als Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Gronau und als Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken tritt Dr. Tamás Szöcs ab 1. April 2025 eine neue Stelle als Kantor der Evangelischen Heilandskirche in Graz (Österreich) und der Evangelischen Diözese in der Steiermark an.
Am Samstag, 1. März wurde Dr. Tamás Szöcs in einem feierlichen Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche Gronau verabschiedet. In der sehr gut gefüllten Stadtkirche hielt Superintendentin Susanne Falcke die Predigt und Diakon Lukas Klee die Liturgie. Der Projektchor aus dem Kirchenkreis, der evangelische Kirchenchor Gronau und der Frauenchor „Chorus Cantabile“ sowie die beiden Gronauer Posaunenchöre und die „Soulful Swinging Singers“ sorgten für den festlichen Rahmen des Gottesdienstes. Natürlich spielte auch die Sauerorgel eine bedeutende Rolle, die von Simone Schnaars, Hannah Parry und Dr. Tamas Szöcs gespielt wurde
.
Etliche Festredner dankten dem scheidenden Kantor für sein Wirken hier in Gronau.
Klicken Sie auf ein Foto!
Hans Jastrow
Herzlich willkommen!
Am 3. November 2024 wurde Pfarrer Olaf Ripke im Gottesdienst in der Ev. Stadtkirche Gronau unserer Gemeinde vorgestellt. Er ist ein neuer Pfarrer hier bei uns in Gronau, in der Ev. Kirchengemeinde Gronau, und zwar: Im ÜBERGANG!
Übergang – das bedeutet: Ein Projekt auf Zeit, konkret vom 01.11.2024 bis voraussichtlich 31.10.2025, mit einer klaren Aufgabenbestimmung sowohl für uns als auch für Pfarrer Olaf Ripke selbst: Einerseits in einer Phase der Veränderung des Gemeindelebens beratend zu begleiten und andererseits bei den pastoralen Kernaufgaben wie der Gestaltung von Gottesdiensten und der Durchführung von Amtshandlungen . . . zu unterstützen.
Beratende Begleitung ist sinnvoll und auch notwendig. Auch unsere Kirchengemeinde steht vor großen Herausforderungen, die nach wie vor weitere Veränderungen nach sich ziehen. Kontinuierlich wurde in den letzten Jahren eingespart – an Gebäuden, an Pfarrstellen und an anderen Areitplätzen, an Budgetansätzen der innergemeindlichen Arbeitsbereiche. Ein Muss in diesen vergangenen 20 Jahren, das nicht zu umgehen war und leider noch nicht zu umgehen ist. Aber es trägt noch heute Frucht, nämlich: Unsere Gemeinde ist solide aufgestellt! Eine Haushaltssicherung ist für unsere Gemeinde nicht nahe, das Gemeindeleben ist nicht auf ein absolutes Minimum abgespeckt. A b e r : Um zukunftsfähig zu bleiben, sind weitere Schritte zu tun! Diesen müssen wir uns stellen; alles andere wäre mit schwerwiegenden, fahrlässigen Folgen versehen und könnte sogar die Existenz des Gemeindelebens zumindest teilweise gefährden . . .
Die Lage wurde auf der letzten Gemeindeversammlung vor etwa 4 Monaten ausführlich dargestellt – unter Aufnahme der gesamtkirchlichen Situation und in Ausrichtung auf unsere Kirchengemeinde hier vor Ort. Genau ist zu überlegen, was getan werden kann und getan werden sollte – an Neuausrichtung unserer Gemeinde u.a. mit Blick darauf, dass
· zukünfitg nur noch zwei Pfarrbezirke mit je ca. 4.400 Gemeindeglieder bestehen werden (landeskirchliche Empfehlung noch immer:
Ca. 3.000 Gemeindeglieder pro Pfarrstelle, also: Unterbesetzung!);
· das Profil der beiden Pfarrstellen im Rahmen eines IPPT, sprich: Interprofessionelles pastorales Team) neu zu klären ist und damit auch
die Gemeindekonzeption samt Leitbild vermutlich grundlegend neu zu erarbeiten ist;
· auf einer Entfernung von ungefähr 6½ km fünf kirchengemeindliche Gebäude platziert sind – von Nord nach Süd: Paul-Gerhardt-Heim
Auferstehungskapelle (Ev. Waldfriedhof) – Ev. Stadtkirche mit Walter-Thiemann-Haus – Ev. Kirche Epe;
· in den letzten Jahren bereits sehr viel gespart worden ist und damit auch viel an Einsparmöglichkeiten schon ausgeschöpft ist: Schließung
des ehem. Johannes-Calvin-Hauses, des ehem. Gemeindezentrums Mitte (als Gemeindehaus!) und der Erlöserkirche mit Gemeinderäumen
im Anbau. Hinzu kommt die vollständige Wegrationalisierung aller bezahlten Küsterstellen (seit 2010 nahezu ehrenamtlich!),
größere Stundenreduktionen im Gemeindebüro und im Hausmeisterdienst . . .
· zum 01.04.2025 die Kantorenstelle unserer Kirchengemeinde vakant sein wird, aber weiterhin Orgelspiel an der für uns neuen Sauer-Orgel
sicherzustellen ist.
Da kann und wird der Blick eines Externen sicherlich hilfreich sein! Pfarrer Olaf Ripke, ursprünglich aus der hannoverischen Landeskirche kommend, hat etwa 12 Jahre Erfahrung als Gemeindepfarrer und 9 Jahre Erfahrung als Gemeindeberater. Nun ist er auf der „Durchreise“ durch verschiedene Gemeinden als Pfarrer im „Pastoralen Dienst im Übergang“ (PDÜ); für vermutlich ein Jahr bei uns, vornehmlich in beratender Tätigkeit, zum Teil auch zur Unterstützung in der Vakanz der Pfarrstelle II (und III).
Schauen wir mal: Wir sind offen und erfreut über diese Chance! - Zunächst wünschen wir Pfarrer Olaf Ripke ein gutes Einleben hier bei uns und einen guten Start in seinen Dienst. Vielleicht lassen sich erste weitere Erkenntnisse zur Zukunft unserer Kirchengemeinde in einer Gemeindeversammlung etwa im Frühjahr 2025 miteinander besprechen.
Pfarrer Uwe Riese

Eröffnung des muslimischen Grabfeldes
auf unserem Ev. Waldfriedhof
Feierlich wurde am Sonntag, 6. Oktober 2024, das muslimische Grabfeld auf unserem Ev. Waldfriedhof offiziell eröffnet. Gemeinsam mit der muslimischen Gemeinde aus der Burgstraße, die dieses Grabfeld genau, wie wir selbst, allen muslimischen Menschen Gronaus bzw. mit Bezug zu Gronau, zugänglich macht.
Nach einem gemeinsamen Gang zum muslimischen Grabfeld wurde mit vielen Menschen, auch mit offiziellen Vertretern der Stadt Gronau, eine Andacht im respektvollen Miteinander gefeiert, liturgisch gemeinsam mit Pfarrer Uwe Riese und Imam Kapusuz. Denn die Achtung voreinander und füreinander, den Wunsch, miteinander zu beten, zusammen in Verantwortung den Frieden auch zwischen Religionen und Kulturen zu fördern, liegt uns allen eng am Herzen. Uns ist bewusst, dass dies unser gemeinsamer Auftrag von Gott ist, der seine Schöpfung liebt und das Leben fördert.
Gemeinsam glauben wir an Gott,
den Schöpfer des Universums und allen Lebens,
der den Frieden in der Welt fördert
und uns gütig und barmherzig begegnet.
Er lädt uns ein
zu einem Miteinander im Frieden,
zur Mitverantwortung für seine Schöpfung,
zu Dialog, Verständigung und Gemeinschaft.
Ehre sei Gott – hier und jetzt, überall und zu allen Zeiten.
Amen.
Anschließend dankte Bürgermeister Rainer Doetkotte in seinem Grußwort beiden Gemeinden für ihr Engagement zugunsten eines muslimischen Grabfeldes herzlich und würdigte, dass es ganz bewusst in der Mitte des Friedhofs positioniert ist, so dass es gut wahrgenommen werden wird. Dies unterstreicht die Bedeutung der Kooperation, des Miteinanders. In einem Dankeswort brachte Kenan Demir, stv. Vorsitzender des Türkisch-islamischen Vereins zu Gronau e.V., hoffnungsvoll zum Ausdruck, dass mit diesem muslimischen Grabfeld eine gute interreligiöse Zusammenarbeit nicht ihren Abschluss, sondern ihren richtigen Anfang findet. Denn weitere Projekte, gern auch regelmäßig, kann er sich gut vorstellen. Dem schloss sich Pfarrer Uwe Riese an, und dankte allen Mitwirkenden in beiden Gemeinden: Er hob hervor, wie wichtig ein friedliches Miteinander ist und dass dies Gottes Wille ist.
Das muslimische Grabfeld ermöglicht nicht, dass Menschen muslimischen Glaubens nun auf dem Ev. Waldfriedhof beerdigt werden können. Dies war von Anfang an schon möglich; es eröffnet die Möglichkeit, dass ein eigenes Grabfeld besteht, nicht um einen abgegrenzten „Friedhof auf dem Friedhof“ zu haben, sondern um muslimischen Mitbürger*innen eine Beerdigung gemäss wichtiger islamischer Traditionen, wie der Ausrichtung eines Grabes in Richtung Mekka, zu ermöglichen.
Pfarrer Uwe Riese
Fotos: Hans Jastrow